Der Leitfaden für erfolgreiches Influencer Marketing

Influencer auf Sofa in der Wohnung vor der Kamera Credit: Adobe/gstockstudio
  • Kaufempfehlungen zählen schon seit langem zu den effektivsten Marketingstrategien weltweit. Wenn Sie nach einem Produkt suchen, wie beispielsweise einem neuen Haarshampoo und Ihre beste Freundin Ihnen ein tolles Produkt weiterempfiehlt, dann stehen die Chancen ziemlich hoch, dass Sie diesem Produkt aufgrund der Empfehlung einer Ihnen nahestehenden Person. Willkommen im der Welt des Word-Of-Mouth-Marketings! 

    Influencer Marketing hat sich in den letzten Jahren zu einer sehr starken und effektiven Marketing-Methode entwickelt, da Influencer einen großen Einfluss auf ihre Fans und Follower haben. Sie stehen Ihnen nahe. Aber erfolgsversprechend sind Influencer vor allem deshalb, weil sie auf Social Media eine äußerst hohe Reichweite haben. Aufgrund ihrer Popularität haben sie, was vielen Unternehmen einen hohen Nutzen bietet: viele „Freunde“, die großes Interesse an der Meinung und dem Leben des Influencers haben und dieses auch selber anstreben und nachempfinden wollen. Wenn Influencer also ein neues Produkt vorstellen und weiterempfehlen, dann wird nicht nur Interesse bei den Followern geweckt, sondern es werden auch gleichzeitig Kaufentscheidungen bzw.  -Präferenzen getroffen.  

    Influencer Marketing ermöglicht somit die Ansprache einer genauen Zielgruppe und kann die Markenbekanntheit in nur kürzester Zeit extrem erhöhen.  

    Hört sich doch ziemlich einfach und gut an oder? Wie Influencer Marketing funktioniert und andere wichtige Insights zum Thema, erfahren Sie hier!

      

    Hier laden Sie die Influencer-Marketing-Checkliste herunter.

    Wie findet man den passenden Influencer? 

    Vermutlich haben Sie schon ein Briefing verfasst, das Influencern Ihre Kampagne verständlich erklärt. Doch wie finden Sie nun den passenden Influencer und wissen, ob dieser auch zu Ihnen und Ihrer Marke passt? Mit folgenden Schritten ist die Influencer-Selektion easy as that! 

    1. Zielgruppe definieren 

    Der erste Schritt ist es Ihre Zielgruppe zu definieren. Diese lässt sich anhand von Marktanalysen und Verkaufszahlen ablesen. Oder auch in Google Analytics oder Ihren eigenen Social Media Accounts.  Wie alt ist Ihre Zielgruppe? Ist Ihre Zielgruppe männlich, weiblich oder spielt das Geschlecht keine Rolle? Welche Interessen hat Ihre Zielgruppe? Wie sieht es mit ihrer beruflichen Situation aus? Was sind die Passionen ihrer Zielgruppe? Je mehr Details Sie haben, desto besser können die richtigen Influencer definiert werden. Haben Sie gar keine Details, dann befragen Sie eine Gruppe von Menschen, die Ihre Produkte und Dienstleistungen bereits gekauft haben! 

    2. Kanäle auswählen 

    Wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen, sollten Sie natürlich auch wissen, auf welchen sozialen Plattformen sich diese aufhält. Bei einer älteren Zielgruppe sind Facebook oder Blogs meist die richtigen Kanäle. Jüngere Zielgruppen halten sich wiederum vermehrt auf YouTube und Instagram auf. Ganz junge finden Sie wiederum auch auf Tik Tok, Gaming Affine heute besonders auf Twitch. 

    3. Themen Recherche 

    Wenn die ersten beiden Punkte abgedeckt sind, geht es nun darum, Ihr Thema oder Ihr Produkt auf den Plattformen zu finden und einzuordnen. Loggen Sie sich auf verschiedenen Social-Media-Plattformen ein und versuchen Sie nach Ihrem Thema zu suchen, beispielsweise über Hashtags. Über diese Weise stoßen Sie vielleicht sogar schon auf Influencer oder generierten Content, welcher sich bereits mit Ihrem Thema befasst.  

    4. Spezifische Influencer-Suche 

    Für die Suche von Influencern gibt es online unzählige Webseiten, Plattformen und Datenbanken. Hier sind ein paar Beispiele: 

    • Themenspezifische Suche nach Influencern: klout.com, influma.com 
    • Influencer-Plattformen: influencevision.com, bloglinks.biz, blogfoster.com, blogvertising.de 
    • Influencer-Datenbanken: influencerdb.com, likeometer.co 

    5. Influencer – Analyse 

    Jetzt sollten Sie eine Liste von mindestens 10 Influencern erstellt haben, die eventuell für Sie in Frage kommen könnten. Damit der Influencer auch wirklich zu Ihrem Unternehmen passt, folgt erstmals eine gründliche Qualitätsanalyse.  

    • Welcher Sprachstil wird benutzt?  
    • Spricht der Look der Fotos und das Profil Ihre Zielgruppe an?  
    • Wirkt der Influencer für Sie sympathisch?  
    • Schreibt der Influencer über viele verschiedene Themen oder fokussiert er/sie sich auf eine spezielle Nische? 
    • Wie viele Follower hat der Influencer?  
    • Wie sieht es mit dem Engagement aus? Wie viele Kommentare und Likes erhält der Influencer im Durchschnitt auf seine Beiträge?  
    • Wie und über was für einen Zeitraum ist der Influencer gewachsen?  
    • Wie viele Seitenaufrufe hat der Influencer pro Monat? 

    Anhand von diesen Fragen, können Sie vermutlich schon einige Influencer von Ihrer Liste streichen. Im nächsten Schritt geht es darum Fake Follower zu entlarven. Diese kann man sowohl an der Engagement-Rate erkennen, aber auch Tools wie follercheck.io oder hypeauditor.com können dabei helfen.  

    Ebenfalls wichtig ist es, das Profil des Influencers auf Schleichwerbung zu prüfen. Wird die Werbung klar gekennzeichnet? Werden eigene Meinungen zu Produkten formuliert oder wirkt der Text kopiert und unpersönlich? 

    Wenn Sie nun ein paar Influencer in ihrer näheren Auswahl haben, müssen Sie diese nun für eine Kooperation anfragen. Hierbei sollten Sie neben einem ausführlichen Briefing auch klare Ziele formulieren. Möchten Sie mit den Postings Ihre Verkaufsrate verbessern oder einfach nur Ihre Markenbekanntheit steigern? Vor allem Influencer-Plattformen wie influence.vision helfen Ihnen dabei, den direkten Zugang zu den Influencern über das Messaging Tool zu erhalten und somit die Kommunikation zu erleichtern.  

    Influencer erfolgreich ansprechen 

    Wenn Sie sich für ein paar Influencer entschieden haben, die für eine Zusammenarbeit in Frage kommen, geht es nun darum diese erfolgreich anzusprechen. Influencer kann man über Online-Plattformen und Marktplätze mittlerweile unglaublich leicht erreichen und auch ihre Kontaktdaten lassen sich schnell und einfach finden.  Das Ziel hierbei ist es für beide Seiten eine Win-Win Situation zu schaffen. Plattformen wie influence.vision arbeitet beispielsweise nach dem Pull-Prinzip. Das bedeutet, dass die Influencer an die Brand herantreten, wenn sie sich aufgrund des veröffentlichten Briefing auf dem Marktplatz mit der Marke und den Anforderungen der Kampagne identifizieren können. 

    Aufbau der ersten Kontaktaufnahme 

    Machen Sie nicht den Fehler, in der ersten Anfrage inkonkret zu bleiben, das kostet nur weitere Runden und im schlimmsten Fall bekommen Sie keine aussagekräftigen Antworten oder Ideen der Influencer.  

    Der Zweck sollte klar und deutlich sein, wie beispielsweise „Anfrage Markenbotschafter Instagram“. 

    • Vorstellung 

    Zuerst sollten Sie sich kurz vorstellen und in 1-2 Sätzen wiedergeben, wer Sie sind und was Sie machen (falls dies nicht schon in Form eines Briefings kommuniziert wurde. 

    • Wie haben Sie den Influencer gefunden?  

    Sie können hier beispielsweise erklären, warum Ihnen der Blog oder das Instagram Profil so gut gefällt.  

    • Zweck der Ansprache  

    Warum möchten Sie mit dem Influencer zusammenarbeiten? Möchten Sie Ihre Markenbekanntheit steigern oder haben Sie ein neues Produkt, welches Sie vermarkten wollen? Was sind Ihre Unternehmensziele? 

    • Win-Win Situation 

    In diesem Teil sollten Sie dem Influencer genau erklären, was Sie bieten können. Welche Vorteile hat der Influencer mit der Zusammenarbeit Ihres Unternehmens? 

    • Schlussteil

    Abschließend sollten Sie fragen, ob der Influencer an einer Zusammenarbeit Interesse hat. Hierbei können Sie auch eine Deadline für eine Zusage nennen oder Termine für ein Telefonat vorschlagen. Vergessen Sie auch nicht nach einer Woche eine Follow-up Nachricht zu schicken. Diese Schritte lassen sich sehr einfach umgehen, indem Influencer über Online-Plattformen bzw. Marktplätze kontaktiert werden. So können Kampagnen viel einfacher abgewickelt und koordiniert werden.  

    Hier laden Sie die Influencer-Marketing-Checkliste herunter.

    Wie viel kostet Influencer Marketing? 

    Die Kosten sind von unzähligen Faktoren abhängig und können deshalb sehr stark variieren. Je höher der Bekanntheitsgrad und die Anzahl der Follower, desto teurer sind grundsätzlich die Preise für einen Post. Je nach Reichweite sowie Engagement und Trust der Follower, steigt der Werbedruck des Influencers. Viele Influencer arbeiten jedoch auch mit Managern oder Agenturen zusammen. In dem Fall kann zu den Kosten auch noch eine Vermittlerprovision dazukommen. Wie viel Arbeit der Influencer für den jeweiligen Post benötigt, ist für Kunden oft schwer nachvollziehbar. Die eigene Recherche ist deshalb unglaublich wichtig, um selbst Vergleiche zwischen Influencern aufzustellen.  

    Grundsätzlich setzen sich die Preise aus folgenden Hauptfaktoren zusammen:

    • Kreativität und Aufwand

    Wie lange benötigt der Influencer, um Ihren Content zusammenzustellen und zu posten? Nachdem Influencer wie Freelancer arbeiten, bestimmen sie ihren Stundenlohn selbst.

    • Content-Produktion

    Was wird für die Content-Produktion Ihrer Kampagne benötigt? Muss der Influencer stundenlang Fotos bearbeiten oder ist ein Team für die Videoproduktion notwendig? Muss der Influencer eine Location für das Fotoshooting mieten? Kosten, die bei der Produktion anfallen, beeinflussen natürlich auch die Preisbildung.  

    • Interaktion und Bruttoreichweite

    Wie schnell reagieren Fans auf den Content des Influencers? Die Interaktion lässt sich anhand der Kommentare und Likes ablesen und kann zudem auch mit Hilfe eines Analysetools berechnet werden. Die Bruttoreichweite ist die Anzahl an potenziellen Sichtkontakten, die sich aufgrund der Followerzahl ergibt.

    • Zielgruppe

    Nicht nur die Reichweite bestimmt den Preis, sondern auch die Art des Targetings. Je genauer die Zielgruppe angesprochen und erreicht wird, desto teurer ist der TKP.

    • Ziele & Deadlines

    Ein weiterer ausschlaggebender Punkt, der die Kosten beeinflusst, ist das Ziel Ihrer Marketing-Kampagne. Verfolgen Sie ein Ziel oder mehrere Ziele? Möchten Sie Ihren Webseiten-Traffic steigern und mehr Conversions erzielen oder ausschließlich Ihre Markenbekanntheit erhöhen? Wie viel Zeit hat der Influencer, um das Projekt abzuschließen? Deadlines spielen bei der Preisbestimmung ebenfalls eine große Rolle.

    Im Influencer Marketing gibt es unterschiedliche Preismodelle. Die drei gängigsten Varianten werden hier etwas näher beschrieben:

    • Nutzungsrechte

    Sollten Sie andenken, dass Sie das Material des Influencers auf Ihren Kanälen wiederverwerten oder beispielsweise auch für Printsujets oder Beilagen verwenden wollen, müssen Sie diese Nutzungsrechte ganz konkret vereinbaren, da sie selten Teil des Angebots eines Influencers sind.

    • Tausend-Kontakt-Preis Modell (TKP)

    Die Formel des Tausenderkontaktpreises aus dem Online Marketing wird auch oft für die Kostenberechnung des Influencer Marketings verwendet.

    Preis der Schaltung/ Reichweite x 1000= TKP

    Die TKP Preise in Österreich liegen durchschnittlich bei 17€ auf Instagram. Auf YouTube sind die Kosten jedoch teurer, da es sich um längere Videos handelt und somit auch um einen größeren Aufwand. Die Preise sind von Influencer zu Influencer unterschiedlich und sind von unzähligen Faktoren abhängig.

    • Cost-Per-Engagement (CPE)

    Einzig und allein die Followerzahlen sind heutzutage nicht mehr so entscheidend, wie sie es anfangs waren. Es kommt nämlich auch auf die Engagementrate, die Interaktion von echten Fans und die Qualität der Beiträge an. Sogenannte Micro-Influencer werden deshalb auch immer

    beliebter. Micro Influencer bewegen sich in einem Umkreis von kleineren Follower-Zahlen, haben aber dagegen eine sehr starke, persönliche Bindung zu ihren Fans und konzentrieren sich auf eine ganz bestimmte Nische. In diesem Fall werden die Kosten grundsätzlich mit dem CPE Modell berechnet.

      

    Das sind die Top 5 Influencer Österreich 2019 

    1. Lisa Marie Schiffner @lisamarie_schiffner 

    Die Grazerin Lisa-Marie Schiffner gehört mit ihren 1.1M Followern definitiv zu einer der jüngsten und erfolgreichsten Influencerin aus Österreich. Sie hat sich sowohl auf Instagram, als auch auf YouTube hauptsächlich in der Lifestyle Branche positioniert.  

    2. ViktoriaSarina @viktoriavs @sarina_vs 

    Viktoria und Sarina sind ebenfalls Influencer aus Graz und haben auf ihrem YouTube Kanal mittlerweile die Millionen Abonnenten Zahl erreicht. Die beiden Freundinnen zählen zu den größten Influencern in Österreich und sind vor allem aufgrund ihrer speziellen Bildsprache in ihren Fotos und Videos bekannt. Hauptsächlich spezialisieren sich die beiden auf DIY Videos.  

    3. Hank Ge @Hank_Ge 

    Zur Abwechslung auch ein männlicher Instagram Influencer aus Österreich. Hank ist in seinem „echten Leben“ Unternehmer und auf Instagram bereichert er seine Fans mit kostbaren und wichtigen Tipps in der Beauty- und Mode-Branche.  

    4. David Alaba @da_27 

    David Alaba ist mit 4.6M Followern auf Ranking 1 der meisten Follower-Anzahlen in Österreich. David ist Fußballer und digitaler Influencer  und kooperiert unter anderem mit Marken wie Adidas, für die er regelmäßig auf Instagram postet.  

    5. Ksfreak @ksfreak 

    Ksfreak ist ein Musiker und Entertainer aus Österreich, der jedoch auch für Fitnessprodukte wirbt. Auf seinen letzten Postings ist zu sehen, dass er mit CocaCola ein Kooperation eingegangen ist. Auf Instagram hat er 1.4M Follower und sein Engagement ist ebenfalls sehr hoch.  

    So funktioniert Influencer Marketing auf Instagram  

    Für ein erfolgreiches Instagram Influencer Marketing gibt es einige Grundregeln zu beachten, die dabei helfen, ein organisches Wachstum und einen authentischen Feed aufzubauen. Die folgenden Regeln helfen nicht nur dabei den bestgeeigneten Instagram Influencer für Ihr Unternehmen zu finden, sondern auch Ihr eigenes Marketing auf Instagram effizient aufzubauen. Von Followern kaufen oder Apps zu nutzen, die automatisierte Kommentare oder Likes hinterlassen, ist generell abzuraten, denn die Instagram-Profile verlieren dadurch nachhaltig an Authentizität.  

    1. Regelmäßig posten  

    Regelmäßig hochwertigen Content zu posten ist Grundregel Nummer 1 für ein erfolgreiches Marketing. Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Influencer sind, sollten Sie definitiv überprüfen, wie oft der Influencer tatsächlich postet und ob das Engagement seiner Postings in den vergangenen Monaten stabil geblieben ist. Die Qualität des Contents spielt ebenfalls eine unglaublich wichtige Rolle, denn dieser muss dem Publikum einen optimalen Mehrwert bieten. Vor allem Video-Content wird immer wichtiger und sollte definitiv in die Marketing-Kampagne integriert werden.  

    2. Instagram-Biographie 

    Die Biographie ist ein besonderes Tool, um Instagram Nutzern sofort einen Einblick in das Instagram Profil zu gewähren. In der Biographie sollten Sie sofort erkennen können, in welcher Branche der Influencer tätig ist. Gibt es Links in der Bio, die zu aktuellen Postings führen? Außerdem sollten hier auch Kontaktinformationen, sowie andere Plattformen, auf die der Influencer oder Ihr Unternehmen vertreten ist, stehen. In dem Fall werden vor allem Podcasts immer wichtiger und sind über Instagram nur über die Biographie via externen Link einsehbar. 

    3. Interaktion 

    Für ein erfolgreiches Engagement mit den Followern sind sogenannte Call-to-Actions, wie beispielsweise Umfragen, sehr ausschlaggebend. Das Publikum sollte in jedem Post interaktiv miteinbezogen werden, um die Anzahl der Kommentare und Likes zu steigern. Natürlich sollte in jedem Fall auf Kommentare reagiert und Fragen schnellstmöglich beantwortet werden.   

    4. Der Signature Look 

    Der Wettbewerb auf Instagram ist groß, weshalb die Qualität und die Bildsprache der Bilder immer wichtiger werden. Die Postings sollten visuell konsistent sein, das heißt es sollte beispielsweise die gleiche Farbgebung oder derselbe Filter verwendet werden. Die Fotos sollten Nutzer sofort neugierig machen und einen längerfristigen Wow-Effekt auslösen. Gerade weil die Lebendigkeit des Contents in den sozialen Netzwerken sehr gering ist, sollte der Nutzer schnell vom Content überzeugt werden, damit die Verweildauer erhöht wird. 

    5. Hashtags   

    Themenrelevante Hashtags sind wichtig für das Engagement. Unter jedem Beitrag können bis zu 30 Hashtags gesetzt werden. Hashtags helfen Nutzern dabei, Themenbereiche besser zu finden und zu filtern. Für eine effiziente User-Generated-Content-Strategie, ist eine Hashtag-Recherche sehr empfehlenswert.  

    Hier laden Sie die Influencer-Marketing-Checkliste herunter.

    Tipps, um den richtigen Influencer auf Instagram zu finden  

    Um sich für den richtigen Influencer auf Instagram entscheiden zu können, ist es wichtig zu wissen, auf was man achten sollte.  

    Wie viele Follower hat der Influencer? Sind die Follower echt?  

    Wenn Sie mit einem Influencer zusammenarbeiten möchten, ist die Authentizität extrem relevant. Sie möchten schließlich nicht für eine Reichweite bezahlen, die letztendlich gar nicht existiert. Fake Follower lassen sich am schnellsten erkennen, in dem man die Followerzahlen und die durchschnittlichen Likes per Post in Relation setzt. 

    Wie oft postet der Influencer? 

    Es ist äußerst wichtig, dass der Influencer regelmäßig auf Instagram postet und aktiv ist.  

    Content-Qualität 

    Hierbei sollten Sie überprüfen, ob es sich um authentischen Content handelt und ob dieser zu Ihrer Marke passt. Überprüfen Sie auch die Rechtschreibung und Grammatik.  

    Engagement-Rate 

    Das Engagement auf Instagram spielt eine große Rolle bei der Influencer Auswahl. Reagiert der Influencer auf seine Fans? Werden Fragen beantwortet? Wie viele Kommentare gibt es per Post? Werden die Fans in den Content integriert? Integriert der Influencer Fragen oder Call-to-Actions in seinen Content? 

    Instagram Stories/ TV/ Live 

    Instagram Stories sind gerade sehr beliebt, vor allem da es sich hauptsächlich um Video Content handelt. Ist der Influencer auf den Stories aktiv? Wie regelmäßig werden Stories gepostet? Wie sieht es mit Instagram TV/ Live aus? Nutzt der Influencer diese Tools? Wie ist die Qualität der Posts auf IG Stories/TV und Live? Werden beispielsweise Umfragen genutzt oder Swipe-Up-Links eingefügt, um mit dem Publikum zu interagieren? 

    Preisvergleich 

    Fragen Sie den Influencer, wie viel Zeit dieser für Content und Posting verrechnet. Vergleichen Sie die Preise zwischen mehreren Influencern. Was sind die Preise für Content Buyout Rechte und Lizenzen? Auf Marktplätzen wie influence.vision haben sie die Möglichkeit, verschiedene Angebote der Influencer zu vergleichen und die bestmögliche Option zu bilden. Auch die Nutzungsrechte für den Content können über das Briefing gleich inkludiert werden. 

    Influencer Agentur vs. Influencer Plattform 

    Um Influencer für Ihr Unternehmen zu finden, gibt es zahlreiche Agenturen und Plattformen, die bei der Vermittlung helfen können. Hier erfahren Sie, über die Unterschiede sowie Vor- und Nachteile zwischen Influencer Agenturen und Influencer Plattformen.  

    Was ist eine Influencer Agentur? 

    Eine Influencer Agentur verbindet Marken und Social-Media-Influencer für eine erfolgreiche Marketing Kampagne. Solche Art von Agenturen haben meist langjährige Erfahrung und wissen, worauf es beim Influencer Marketing ankommt. Außerdem verwalten sie Kampagnen, legen Zeitpläne und Richtlinien fest und verhandeln Tarifverträge zwischen Marken und Influencer.  

    Vorteile 

    • Partnerschaften mit Influencern in verschiedensten Nischen 
    • Kampagnenmanagement, Zielgruppenrecherche, Content-Überprüfung 
    • Vertragsabwicklung zwischen Marke und Influencer 

    Nachteile 

    • Kosten 
    • Wenig Beziehung zwischen Marke und Influencer 
    • Keine eigene Kontrolle 

    Was ist eine Influencer Plattform? 

    Bei einer Influencer Plattform handelt es sich um eine webbasierte Software oder auch eine Mobile-App, die Ihnen einen Zugang zu einer Vielzahl von Daten bietet. Diese Daten helfen Ihnen dabei effizient zu entscheiden, welcher Influencer für Ihre Marketing-Kampagne in Frage kommen würde.  

    Im Zuge dessen können Sie passende Influencer identifizieren, Kampagneninhalte verwalten und sogar Ihren Erfolg messen. Die Transaktion erfolgt letztendlich ebenfalls über die Influencer-Plattform.  

    Vorteile  

    • Digitalisierung – Datenbank und Tools für den eigenständigen Kampagnenprozess 
    • Datensicherheit & verifizierte Accounts 
    • Direkter Zugang zu Influencern 
    • Kostengünstig 
    • Detailliertes Reporting – Erfolgsmessung 

    Nachteile 

    • Eine eher begrenzte Auswahl an Influencern (Berühmte Influencer, Celebrities und erfolgreiche Makro Influencer arbeiten grundsätzlich mit Exklusiv-Agenturen zusammen. Hier besteht allerdings die Möglichkeit, dass die Agenturen in Form eines Agency Accounts die individuellen Influencer auf der Plattform vertreten haben.) 

    Fazit: Influencer Marketing 

    Effektives Influencer Marketing kann für unterschiedlichste Unternehmen unglaubliche Erfolge erzielen. Influencer sind Kreativagentur, Fotografen, Content-Produzenten, Designer, Videoeditor, Models und Social-Media-Experten in einem. Über 71 Prozent aller jungen Erwachsenen treffen ihre Kaufentscheidungen mittels Influencer-Empfehlungen. Für Unternehmen wird die Kooperation mit Influencern deshalb immer wichtiger, da so auch eine jüngere Zielgruppe erreicht werden kann. Influencer Marketing erlaubt es, Zielgruppen effektiv anzusprechen und kann die Markenbekanntheit in nur kürzester Zeit drastisch erhöhen. Zudem ist der Erfolg einer Influencer-Marketing-Kampagne messbar und skalierbar. Mithilfe verschiedenster Tools lassen sich die Reichweite, die Views, die Impressionen und sogar die Absatzzahlen nachverfolgen. Unternehmen haben verschiedenste Möglichkeiten mit Influencern zusammenzuarbeiten. Ob Sie sich für eine Influencer Plattform entscheiden oder ob Sie Ihre Influencer selbst finden möchten, bleibt ganz Ihnen überlassen.  

    More Good Topics for You